Rotbuche (Fagus sylvatica)
Häufigster Großbaum in HH-Villenlagen. Anfällig für Riesenporling — regelmäßige VTA-Kontrolle Pflicht.
Hamburg ist eine Baumstadt. Über 245.000 Straßenbäume, dazu die privaten Bestände in den Villenlagen an der Alster, am Elbhang und in den Walddörfern. Wir arbeiten seit Jahren im Hamburger Stadtgebiet — mit Seilklettertechnik dort, wo kein Kran hinkommt, und mit Kronensicherung, wenn ein Baum stehen bleiben kann.
Hamburger Grundstücke sind selten quadratisch und offen. Innenhöfe in Eimsbüttel, Treppengrundstücke in Blankenese, dicht gepflasterte Zufahrten in Ottensen — die Regel ist: der Baum steht mitten drin, ringsum ist Bebauung, und ein 40-Tonner-Kran hat keinen Stellplatz. Genau dafür sind wir aufgestellt. Unsere Kernkompetenz ist Seilklettertechnik (SKT-A und SKT-B), mit der ein Baum von oben zerlegt und Segment für Segment abgelassen wird — ohne Bodenbelastung, ohne Sperrfläche, ohne Schaden am Bestand.
Der zweite Punkt: Hamburg hat eine Baumschutzverordnung. Bäume mit einem Stammumfang ab 80 cm (gemessen in einem Meter Höhe) sind geschützt. Fällung ohne Genehmigung ist eine Ordnungswidrigkeit mit empfindlichem Bußgeld. Wir kennen den Weg über das Bezirksamt und übernehmen — falls gewünscht — die komplette Antragstellung inklusive Baumgutachten und Ersatzpflanzungsplan. Nicht jeder Baum darf gefällt werden. Aber jeder darf gepflegt werden.
Und der dritte Punkt: Verkehrssicherungspflicht. Als Grundstückseigentümer bist Du dafür verantwortlich, dass Deine Bäume niemanden gefährden. Nach FLL-Baumkontrollrichtlinie muss der Bestand regelmäßig — mindestens einmal jährlich — durch qualifizierte Baumkontrolleure gesichtet und dokumentiert werden. Passiert etwas und die Kontrolle fehlt, haftest Du persönlich. Für Hausverwaltungen, WEGs und Wohnungsgesellschaften bieten wir Rahmenverträge mit strukturierter Katasterpflege an.
Ottensen, Bahrenfeld, Othmarschen — dichte Villenlagen, viele Alleebäume.
Eppendorf, Hoheluft, Rotherbaum — hohe Straßenbäume, enge Hinterhöfe.
Winterhude, Uhlenhorst, Alsterdorf — Parkgrundstücke am Alsterlauf.
Bergstedt, Volksdorf, Rahlstedt — großflächige Einfamilienhaus-Gärten.
Vier- und Marschlande — Obstbäume, Alleen, ländlicher Charakter.
Süderelbe, Neugraben — großzügige Grundstücke, Baumbestand aus den 60ern.
Treppenviertel, Elbhang — schwierigste Zugänge in ganz Hamburg.
Villenkolonien, alte Eichen, Buchen und Rotbuchen.
Die Liste ist nicht abschließend. Wir fahren jeden Hamburger Stadtteil an — von Neuenfelde bis Duvenstedt.
Hamburgs Baumbestand ist geprägt vom norddeutschen Klima: viel Regen, wenig Frost, milde Winter. Die häufigsten Anfragen betreffen diese Arten:
Häufigster Großbaum in HH-Villenlagen. Anfällig für Riesenporling — regelmäßige VTA-Kontrolle Pflicht.
Dominante Baumart in Wandsbek und den Walddörfern. Hohe Standsicherheit, aber Astabbruch bei Sommertrockenheit.
Straßenbaumbestand in Eimsbüttel und Nord. Rußrindenkrankheit bei Wärmejahren beobachten.
Klassischer Alleebaum, u. a. an der Elbchaussee. Neigt zu Fäulnistaschen im Kronenansatz.
Miniermotten flächig. Meist keine Fällung nötig — Kronensicherung genügt.
Häufig in Hinterhof- und Familiengärten. Obstbaumschnitt ist eine eigene Disziplin.
Kurz: Ja, wenn Dein Baum einen Stammumfang ab 80 cm in 1 m Höhe hat und keine der Ausnahmen aus der Hamburger Baumschutzverordnung greift. Geschützt sind Laubbäume, Nadelbäume ab bestimmten Größen, Großsträucher wie Rhododendron ab Stammumfang.
Ausnahmen — meist genehmigungsfrei — sind zum Beispiel Obstbäume auf Kleingärten (nicht überall), akute Gefahr im Verzug (mit Nachweis), oder bestimmte Neubaufälle. Verlass Dich aber nicht auf Hörensagen — jeder Fall ist einzeln zu prüfen. Wir übernehmen die Prüfung, die Antragstellung beim Bezirksamt, das Baumgutachten (bei Bedarf) und, wenn eine Ersatzpflanzung angeordnet wird, auch die.
Bußgeldrahmen: Von einigen hundert bis mehreren tausend Euro pro Baum, im Wiederholungsfall deutlich mehr. Es lohnt sich nicht, hier zu improvisieren.
Zum Thema Baumschutzsatzung, FLL-Kontrolle und Kronensicherung findest Du bei uns ausführliche Erklärungen ohne Verkaufsspin.
Unser Team ist im norddeutschen Raum stationiert (Segeberger Straße 100, 23866 Nahe). Von dort erreichen wir Hamburg in der Regel in unter einer Stunde. Für terminierte Baumpflegeeinsätze planen wir mit Vorlauf, meist ein bis drei Wochen — in ruhigen Phasen kürzer. Bei Sturm-Notfällen priorisieren wir nach Personengefährdung und sind so schnell wie möglich vor Ort.
Personengefährdung: immer zuerst die 112, danach uns.
Grobrichtwerte: Ein 10–15-Meter-Baum in gut zugänglicher Lage liegt netto oft zwischen 400 und 900 €. In engen Innenhöfen, mit Klettereinsatz und Segmentablass, verdoppelt sich das schnell. Ein 25-Meter-Baum in Villenlage kann 2.500 € und mehr kosten. Belastbare Zahl gibt es nach einem Foto oder Ortstermin — nutz gern unseren Preisrechner für eine erste Einordnung.
In Hamburg ab 80 cm Stammumfang in 1 m Höhe: ja. Ausnahmen sind eng gefasst. Wir prüfen den Fall, übernehmen den Antrag beim zuständigen Bezirksamt und, falls nötig, das Baumgutachten.
Ja. Wir haben keine Mindestauftragsgröße. Auch einzelne Sicherungsschnitte, ein Obstbaumschnitt im Herbst oder eine Kronensicherung sind Aufträge, die wir gern übernehmen.
Ja. Für Verwaltungen bieten wir Rahmenverträge mit strukturierter Baumkataster-Pflege nach FLL an — inklusive rechtsfester Dokumentation für den Haftungsfall.
Standard ist Vollentsorgung — Stamm, Krone, Schnittgut sind mit im Preis. Wer den Stamm als Brennholz behalten möchte, sagt vorher Bescheid; wir lassen ihn auf Wunsch in gewünschter Länge vor Ort.
Ja. Betriebshaftpflicht mit Deckung für Baumarbeiten inklusive Schäden an umgebender Bebauung. Nachweis reichen wir vor Auftragsannahme gern ein.
Ruf an, schreib per WhatsApp oder E-Mail. Wir schauen uns den Baum entweder vor Ort in Hamburg an oder anhand Deiner Fotos — Angebot in der Regel binnen 24 Stunden.